U T E  K O S L A
A t e l i e r  d e r  E r i n n e r u n g

Sterbe- und Trauerbegleiterin

Trauer dankBaer erLEBEN



STERBEBEGLEITUNG

Ich nehme Ihre Hand in meine Hand

MEINE AUFGABE, MEIN ZIEL



Das Leben bringt es mit sich, dass wir im vorrückenden Lebensalter immer weniger


Dinge tun 'müssen'. Allerdings gibt es, ganz zum Schluss, doch noch ein MUSS.

Alter(n)sbedingt.

Und es gibt auch noch die gesundheitlichen Aspekte. Manche Mediziner eröffnen

ihren Patientinnen und Patienten eine schockierende Diagnose und schicken sie

anschließend entweder ins Krankenhaus, in ein Hospiz oder auch einfach nur nach

Hause.


Spätestens mit der letzten Lebenskonfrontation beginnt die tiefe Einsamkeit, die

eigene Trauer, das Unverständnis: "Warum gerade ich? Warum gerade jetzt?".


Ich nehme Ihre Hand in meine Hand
und begleite Sie bis zum Regenbogen.

 



Wenn Sie sich auf die letzten irdischen Schritte vorbereiten,

wenn Sie in ein vielleicht "schöneres Haus umziehen"  (*)  wollen,

möchte ich einen Weg finden, die letzten Tage, die letzten Wochen

oder auch die letzten Monate mit Ihnen zusammen zu gestalten.


Damit Sie einen Menschen an Ihrer Seite haben,

dem Sie Ihre Sorgen und Ihre Ängste anvertrauen können.

Damit Herzensangelegenheiten, damit Ihre Wünsche geklärt werden.

Damit noch offene Dinge erledigt werden.

Worte gesagt werden, die Ihnen schon sehr lange auf der Seele brennen.


Ich höre Ihnen zu, wenn Sie mir von einer alten, über Jahre hinweg nur in Ihrem

eigenen Inneren mitgetragenen Trauer berichten möchten.

Etwa vom Weggang eines in früheren Zeiten nahestehenden Angehörigen -

des langjährigen Lebenspartners, der langjährigen Lebenspartnerin, eines Kindes.

Oder von offensichtlich unüberbrückbaren Familienzerwürfnissen.

Ich spreche mit Ihnen und helfe Ihnen, positive Ereignisse in die Gegenwart zu holen,

sich dankbar daran zu erinnern.


Ich höre Ihnen zu, wenn Sie bestimmte Vorstellungen von einer Bestattung haben,

etwas über alternative Bestattungen erfahren möchten. Ich spreche mit in Frage

stehenden Instituten und sorge dafür, dass Ihre Wünsche erfüllt werden.



Vielleicht ist es für Sie nur schwer annehmbar, dass Familienangehörige oder

Freundinnen bzw. Freunde hierbei mit Worten und mit Taten teilnehmen und präsent

sind.

Aber es ist absolut wichtig. Es hilft Ihren Angehörigen,

wenn sie sich nicht nur gedanklich von Ihnen verabschieden dürfen.


Zusammen können wir über Sterben, Tod und Trauer reden.

Gemeinsam versuchen wir, Erinnerungen an gute und - ohne Groll - weniger gute

Ereignisse aufzurufen, jahrelang verschleppte Missverständnisse und Unstimmigkeiten

aufzulösen;

gegebenenfalls auch nachträgliche, immerwährende Versöhnung zu erreichen.

Denn erst dann können Ihre Angehörigen Ihnen die Furcht vor der Zukunft

von den Schultern nehmen. Gemeinsam.

Und dabei selbst den Mut finden, mit der Trauer weiterzuleben.


Jeder Baum hinterlässt seine Spuren für die Zukunft.


Deshalb möchte ich meinen Blick auf die gesamte Familie richten und begleite auch

Ihre Familienangehörigen, Ihre Dagelassenen.

Nicht nur so lange, wie Sie mich brauchen -

sondern so lange, wie mich Ihre Familie braucht.


(* Elisabeth Kübler-Ross, 1926 - 2004,
Psychiaterin und Sterbeforscherin)